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Gesundheitsmanagement – Die Gesundheit im Blick

Gesundheitsmanagement - Die Gesundheit im Blick

Ein effektives und effizientes Gesundheitsmanagement kann dazu beitragen, die Krankheitstage signifikant zu reduzieren.

Im Jahr 2017 waren die Arbeitnehmenden in Deutschland im Durchschnitt 17,4 Kalendertage krankgeschrieben.  Mit Ausnahme der Jahre 2014 und 2015 ist dieser Wert somit seit 2006 gestiegen. Die Ursachen hierfür sind vielfältig. Mit einem zielgerichteten betrieblichen Gesundheitsmanagement können Sie die Zahl der Krankheitstage Ihrer Mitarbeitenden senken.

 

Wer ist am häufigsten krankgeschrieben?

Insbesondere im Alter nehmen körperliche Verschleißerscheinungen zu. Dabei benötigen vor allem ältere Arbeitnehmende länger für ihre Genesung. Junge Mitarbeitende hingegen sind zwar häufiger krankgeschrieben, doch benötigen normalerweise weniger Zeit, um wieder gesund zu werden. Mit Blick auf die unterschiedlichen Branchen lassen sich deutliche Unterschiede feststellen. Während die durchschnittlichen Krankheitstage in der Industriebranche zwischen 16 und 20 Tagen liegen, liegen die Zahlen für Paketzusteller und Paketzustellerinnen mit 26,4 sowie für Altenpflegekräfte mit 28 Tagen und Servicekräfte im Personenverkehr mit 29,1 Tagen deutlich höher. Auch regionale Unterschiede lassen sich feststellen: Mit rund 23 Tagen belegt Sachsen-Anhalt die Spitze und mit knapp 15 Tagen Baden-Württemberg den letzten Platz.

 

Psychische Leiden nehmen zu

Nach wie vor bilden Beschwerden des Bewegungsapparats wie unter anderem Rückenschmerzen einen der häufigsten Gründe für Krankschreibungen. Erschreckend ist allerdings, dass vor allem die Zahl der psychischbedingten Krankschreibungen mittlerweile auf den zweiten Rang vorgerückt ist. Besonders häufig melden sich dabei Arbeitnehmende mit Depressionen krank.

Zentrale Ursachen hierfür sind vor allem steigender Stress und eine zunehmende Belastung am Arbeitsplatz. Auch hat sich in den vergangenen Jahren der Arbeitsrhythmus zuungunsten der Work-Life-Balance gewandelt.

 

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Angesichts der steigenden Zahl an Krankheitstagen gewinnt vor allem das Gesundheitsmanagement zunehmend an Bedeutung. Der Begriff Gesundheitsmanagement beinhaltet ein zielgerichtetes Bündel an gesellschafts- und sozialpolitischen Maßnahmen und Institutionen mit dem Ziel des Erhalts und der Förderung der Gesundheit der Menschen. Das betriebliche Gesundheitsmanagement beschreibt hingegen nicht nur die systematische und strukturierte Entwicklung und Planung von betrieblichen Strukturen und Prozessen, sondern auch deren Lenkung innerhalb einer Organisation. Das Ziel ist auch hier die Gesundheit der Beschäftigten sowohl zu erhalten als auch zu fördern.

 

Strategien des betrieblichen Gesundheitsmanagements

Um dieses Ziel zu erreichen, verfolgen Organisationen zwei übergeordnete Strategien: Verhältnisprävention und Verhaltensprävention. Während erstere sich auf die Arbeits- und Organisationsgestaltung bezieht, rückt letztgenannte die Befähigung der Beschäftigten, sich gesundheitsförderlich zu verhalten, in den Vordergrund. Die Basis des betrieblichen Gesundheitsmanagements bilden dabei zum einen der Arbeits- und Gesundheitsschutz (ArbSchG) und zum anderen das betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) (§ 167 Absatz 2 SGB IX). Außerdem bieten viele Arbeitgeber bereits heute weitere freiwillige Leistungen zur betrieblichen Gesundheitsförderung.

Ein effektives und effizientes betriebliches Gesundheitsmanagement kann Ihnen dabei helfen, die Zahl der Krankheitstage zu reduzieren und die Gesundheit Ihrer Mitarbeitenden zu fördern. Lesen Sie in den nächsten Wochen mehr über das betriebliche Gesundheitsmanagement auf Future-Green.de.

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