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Verhältnisprävention – Betriebliches Gesundheitsmanagement

Verhältnisprävention am Arbeitsplatz

Angesichts anhaltend hoher Krankheitstage und neuen Anforderungen an den Arbeitsschutz und die Arbeitssicherheit gewinnt das Betriebliche Gesundheitsmanagement sowie dessen Ansatz der Verhältnisprävention zunehmend an Bedeutung.

Als innerorganisatorisches Konzept der Gesundheitsförderung gewinnt das Betriebliche Gesundheitsmanagement für immer mehr Unternehmen an Bedeutung. Es kann dabei analog zur Definition des Gesundheitsmanagements als ein strukturierter und systematischer Prozess der Steuerung zum Erhalt und zur Förderung der Gesundheit von Arbeitnehmenden definiert werden. Das betriebliche Gesundheitsmanagement verfolgt dabei zwei Strategien: Verhältnisprävention und Verhaltensprävention.

Verhältnisprävention als Ansatz des betrieblichen Gesundheitsmanagements

Die Verhältnisprävention des betrieblichen Gesundheitsmanagement zielt darauf ab, die Gesundheitsrisiken am Arbeitsplatz nachhaltig zu reduzieren. Hierzu zählen nicht nur Maßnahmen zur Reduktion von Arbeitsunfällen oder die Eindämmung von Krankheitsursachen, sondern auch die Reduktion von Stress. Denn Stress gilt als einer der wesentlichen Auslöser von psychisch bedingten Erkrankungen mit für die Betroffenen weitreichenden Folgen. Das Maßnahmenbündel erstreckt sich dabei über die Gestaltung des Arbeitsplatzes, der Aufgaben sowie der übergeordneten Arbeitsorganisation.

Verhältnisprävention am Arbeitsplatz

Eine zentrale Dimension der Verhältnisprävention stellt die Gestaltung des Arbeitsplatzes dar. Diese ist vor allem für überwiegend im Sitzen vollrichtete Tätigkeiten wichtig. Um möglichen Schäden des Bewegungsapparats – in erster Linie des Rückens – frühzeitig entgegenzuwirken, sollten Sie Büroarbeitsplätze vor allem ergonomisch gestalten. Dies bezieht sich zum einen auf die Wahl eines entsprechend geformten Bürostuhls, aber auch auf den Einsatz höhenverstellbarer Tische. Auch können Sie Ihren Mitarbeitenden die Möglichkeit gewähren, mittels eines Laptops oder Tablets und eines Stehtisches, ihre Arbeit zeitweise im Stehen zu vollbringen. Aber auch die Anordnung der Tische und Monitore ist Teil der Verhältnisprävention. Einen gesundheitsfördernden Arbeitsplatz sollten Sie so ausrichten, dass der Computermonitor in einem 90 Grad Winkel zum Fenster platziert ist. Das schot die Augen Ihrer Mitarbeitenden.

Ein positives Arbeitsklima als Teil der Verhältnisprävention

Neben der ergonomischen Gestaltung des Arbeitsplatzes spielt aber vor allem auch die Art der Aufgaben und die Arbeitsorganisation für die Mitarbeitenden eine zentrale Rolle. Um Ihre Mitarbeitenden vor Stress zu schützen, sollten Sie stets auf eine realistische Aufgabenverteilung innerhalb Ihres Betriebes beziehungsweise Ihrer Abteilung achten. Auch Vertrauenspersonen können helfen, Mitarbeitenden die Möglichkeit des Austauschs zu geben. Darüber hinaus sollten Sie Ihre Mitarbeitenden in regelmäßigen Abständen loben und nach Möglichkeit ihre Handlungsspielräume in Abhängigkeit zu ihren Fähigkeiten erweitern. Auch flexible Arbeitszeitmodelle wie die Gleitzeit können positive Effekte auf die psychische Gesundheit Ihrer Mitarbeitenden haben.

Verhältnisprävention - Ein positives Arbeitsklima ist wichtig

Die Verhältnisprävention stellt einen von zwei Ansätzen des betrieblichen Gesundheitsmanagements dar. Lesen Sie nächste Woche auf Future-Green.de, wie Sie ein gesundes Verhalten Ihrer Mitarbeitenden im Rahmen der Verhaltensprävention fördern können.

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