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Socially Responsible Investment – Verantwortungvoll und nachhaltig

Socially Responsible Investment

Heutzutage gibt es viele verschiedene Varianten, um Kapital anzulegen. Eine gesellschaftlich verantwortliche Möglichkeit bildet das Socially Responsible Investment – kurz SRI.

Was ist Socially Responsible Investment

Socially Responsible Investment ist ein Oberbegriff für unterschiedliche Anlagekonzepte. Allen Konzepten liegt dabei in erster Linie der Nachhaltigkeitsgedanke zugrunde. So überprüfen besonders strenge nachhaltige Geldanlagen 200 bis zu 300 ökologische, soziale sowie ethische Kriterien im Vorfeld des eigentlichen Investments. Andere Konzepte gehen auch soweit, einzelne Branchen wie beispielsweise die Rüstungsindustrie auszuschließen. Wiederum andere hingegen haben sich zum Ziel gesetzt, nicht zu Verstößen gegen internationale Standards beizutragen und dahingehend Unternehmen zu beeinflussen.

Der Begriff – Socially Responsible Investment

Aufgrund der vielfältigen Interpretationsansätze des Begriffs Socially Responsible Investment ist der Oberbegriff SRI von einigen Akteuren vornehmlich im Englischen in Bezug auf die inhaltliche Dimension erweitert worden: „Sustainable and Responsible Investment“. Diese Erweiterung soll vor allem den Nachhaltigkeitsaspekt zunehmend in den Vordergrund der Interpretation rücken. Eurosif – der europäische Branchenverband für nachhaltiges Investment – hat aus diesem Grund lange Zeit zwischen „Kern-SRI“ und „breitem SRI“ unterschieden. Während erstgenannter Begriff strenge Konzepte enthält, fokussiert letztgenannter weniger strenge Konzepte, die häufig konventionelle Investoren nutzen. Allerdings ließ diese Unterscheidung die notwendige Trennschärfe vermissen, sodass dieses Konzept im Eurosif-Marktbericht 2012 vernachlässigt worden ist und stattdessen die Marktentwicklung anhand einzelner Investmentstrategien skizziert.

Der Kern – Socially Responsible Investment

Das Konzept des Kern-SRI verwendete Eurosif bis 2011 und unterschied dabei verschiedene am Markt angewendete Konzepte. So beinhaltet ein bekanntes Konzept, dass ein Investment gesellschaftlich verantwortlich sei, wenn es mindestens drei ethische wert- oder normbasierte Ausschlusskriterien beachte. Diese können beispielsweise Verstöße gegen Menschenrechte, Verstöße gegen die Arbeitsnormen sowie die grundlegenden Prinzipien der Vereinten Nationen darstellen. Ein anderes Konzept legt hingegen so genannte Positivkriterien zur Investment-Bewertung zugrunde. Diese beziehen sich auf positive Beiträge von Unternehmen beziehungsweise Staaten in Hinblick auf Umweltschutz oder zum Beispiel den Lebensbedingungen armer Menschen. Das Best-in-Class-Konzept betrachtet hingegen das nach ökologischen und sozialen Aspekten beste Unternehmen einer Branche. Auch Themenfonds sind eines der strengen Konzepte, die dem Kern-SRI-Ansatz zugrunde liegen.

Die Breite – Socially Responsible Investment

Das weitgefasste, moderne Konzept des breiten SRI fasst äußerst unterschiedliche Formen verantwortlicher Investments zusammen. Hierunter fallen Investments nach einfachen Ausschlusskriterien, die überwiegend die Rüstungs- oder auch die Tabakindustrie betreffen. Allerdings existiert in diesem Ansatz auch das Konzept des „Engagements“. Dieses beinhaltet, dass Investoren ganz bewusst in einem Unternehmen mit kritischer Geschäftsausrichtung verbleiben und weiter investieren. Mithilfe ihres Einflusses versuchen sie so, das Unternehmen zu einem nachhaltigen und verantwortlichen Wirtschaften zu bewegen

Auf diese Weise erweitert Socially Responsible Investment die drei klassischen Investment Dimensionen Rendite, Risiko und Liquidität um die weite Dimension der Nachhaltigkeit, die dabei sowohl ökologische als auch soziale und ethische Aspekte berücksichtigt.

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